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Im Juni 2011 wurde die Internetfilm-Portalseite "kino.to" stillgelegt, tausend ehemalige Nutzer müssen nun mit einem Strafverfahren rechnen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Focus“.
Laut "Focus" will die Generalstaatsanwaltschaft Dresden Klage gegen die ehemaligen Nutzer einreichen.
Die Staatsanwaltschaft fand auf den beschlagnahmten Rechnern von "kino.to" die Daten von sogenannten Premium-Kunden der Seite, die für einen werbefreien Zugang zu den Filmen per PayPal zahlten.
Auf der Nachfolgeseite "kinox.to" existiert ebenfalls ein ähnliches Bezahlsystem, etwas vier Millionen Filmfans weltweit sahen auf "kino.to" täglich die neusten Hollywoodfilme.
250 Polizisten, Steuerfahnder und Computerexperten stürmten am 8. Juni 2011 mehre Wohnungen und Büros in Deutschland, Frankreich und Spanien. Es wurden mehrere Server und Datenbanken beschlagnahmt. Die Polizei schaltete die Seite „kino.to“ ab.
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